Begrüßung zum KOMMUNAL-KONVENT - forum bfd digital 2026
Die Agenda des KOMMUNAL-KONVENT – forum bfd digital
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Mittwoch, 15. April 2026
Gesundheitliche Prävention ist ein zentraler Schlüssel, um die Sterblichkeit und das Auftreten chronischer Erkrankungen zu vermeiden. Angesichts demografischer Veränderungen und Fachkräftemangel im Gesundheitswesen gewinnen Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung auch für Kommunen weiter an Bedeutung. Die Kommunen und die Gesundheitsämter haben einen wichtigen Part: denn erfolgreiche Prävention findet vor allem vor Ort statt.
In dem Beitrag wird anhand des Prozesses der Samtgemeinde Fredenbeck deren Arbeit am Gesundheitscampus dargestellt. Es wird gezeigt, welche Strukturen und Maßnahmen für kreisangehörige Kommunen sinnvoll und nachhaltig sind, um die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung als Faktor für Lebensqualität und für die Attraktivität des Standortes zu gewährleisten und wie sich andere Kommunen daran orientieren können.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Reform des Bürgergeldes hin zur neuen Grundsicherung, bettet sie in den Kontext einer sich verändernden sozialstaatlichen Zielsetzung ein und stellt die Änderungen vor Ort für Jobcenter, Beratungsstellen und Leistungsberechtigte heraus.
In diesem Impuls werden zentrale Ergebnisse der Studie „Management und kommunale Performance“ vorgestellt. Er zeigt, dass Kommunen, die Managementmethoden systematisch einsetzen, messbar leistungsfähiger sind. Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass professionelles Steuern vielerorts unterentwickelt ist. Der Beitrag diskutiert dieses Management-Paradoxon und erläutert, warum gerade knappe Kassen ein wirksames Management erfordern.
Was passiert, wenn ein Oberbürgermeister sein eigenes System von innen erlebt? In seinem Vortrag berichtet Peter Boch von seinen Erfahrungen als erster amtierender Politiker bei „Undercover Boss“. Er zeigt, wie groß die Lücke zwischen politischen Beschlüssen und gelebter Praxis sein kann – und wie wertvoll echte Nähe zu Mitarbeitenden ist. Ein Vortrag über Führung, Vertrauen und die Kraft, zuzuhören.
Wie lassen sich zentrale Vorhaben der Staatsmodernisierung umsetzen, wenn qualifiziertes Personal fehlt? Lokalprojekte zeigt, wie Kommunen trotz Fachkräftemangel Projekte umsetzen – durch die Einbindung externer „Macherinnen und Macher“. So kommen engagierte Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung, die sonst nicht für den öffentlichen Dienst erreichbar wären. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wo das Modell funktioniert und wie Sie es nutzen können.
Deutschland im „Land der Lustlosen“: 78 % arbeiten nur nach Vorschrift, nur 9 % fühlen sich verbunden. Wie führen Sie Teams heute sicher durch Wandel? Welche Kompetenzen helfen, Ängste zu bewältigen, Mitarbeitende zu halten und gleichzeitig die eigene Führungsrolle zu entlasten? Die Referentin zeigt aus Erfahrung und mit Expertise, wie intentionale Führung Menschen bewegt und Teams stark macht.
Der demographische Wandel stellt kommunale Feuerwehren vor erhebliche Herausforderungen: Rückläufige Mitgliederzahlen, Überalterung und Nachwuchsmangel gefährden die Einsatzbereitschaft. Das Seminar vermittelt Lösungsstrategien für diese Probleme. Behandelt werden innovative Ansätze der Nachwuchsgewinnung, interkommunale Zusammenarbeit sowie Methoden zur bedarfsgerechten Planung von Personal und Ausrüstung unter veränderten Rahmenbedingungen.
Geld ist nicht alles! In diesem Vortrag zeigt Ihnen die Referentin, welche wirtschaftlichen und dennoch modernen Recruiting-Wege Verwaltungen trotz knapper Haushaltslagen gehen können. Von Social Recruiting, über die Direktansprache bei Fach- und Führungskräften bis hin zur Sichtbarkeit bei jüngeren Generationen stehen Praxisbeispiele im Fokus. Und natürlich darf der langfristigste Ansatz nicht fehlen: die Arbeitgebermarke!
Donnerstag, 16. April 2026
Digitalisierung und KI wirken als Game-Changer für kommunale Verwaltungen. Das Projekt Open.Data.lab Herzberg (OPEN.HERZ) nutzt Datenanalyse als Grundlage, um Verwaltungsprozesse transparent zu machen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und Digitalisierung zielgerichtet umzusetzen. Interne und externe Beteiligung bildet dabei die Basis für bedarfsgerechte und wirksame Verwaltungsmodernisierung.
Zu einem funktionierenden Staat gehört auch eine verlässliche öffentliche Verwaltung. Unstreitig steht diese Verwaltung vor großen Herausforderungen. Bewältigungsansätze gibt es viele, Digitalisierung gepaart mit Automatisierung und Künstlicher Intelligenz gilt als besonders erfolgversprechend. Nachhaltig erfolgreiche Verwaltungstransformation bedingt allerdings zunächst der Optimierung der Strukturen und Abläufe, Disruption eingeschlossen.
Der Vortrag stellt die Digitalstadt Ahaus vor und zeigt eine unkonventionelle, praxisnahe Herangehensweise an kommunale Digitalisierung. Vorgestellt werden die Digitalisierungsstrategie sowie mehrere Projekte aus Verwaltung und Smart City. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie Wirkung erzielt, aus Erfahrungen gelernt und ein übertragbares Vorgehen für andere Kommunen entwickelt werden kann.
Bei AuraFlows unterstützt Fabian Langer Organisationen dabei, Abläufe verständlich abzubilden, effizienter zu gestalten und mit moderner KI-Technologie nachhaltig zu verbessern. Dafür nutzt er seine Erfahrungen aus weiteren Führungsrollen – unter anderem bei Amazon und GovRadar –, um praxisnahe Lösungen für eine erfolgreiche digitale Transformation zu vermitteln.
Der Vortrag zeigt praxisnah, wie Kommunen einen virtuellen Mitarbeiter auf Basis von KI in Verwaltung und Tourismus einsetzen können. Neben Nutzen und Herausforderungen werden notwendige organisatorische und fachliche Vorbereitungen beleuchtet. Anhand von Praxiserfahrungen der Gemeinde Grainau werden positive Effekte für Bürgerservice, Gästeinformation und Verwaltungsentlastung aufgezeigt sowie konkrete Empfehlungen für andere Kommunen gegeben.
Viele Organisationen stecken in Abhängigkeiten fest. Im Vortrag zeigen wir die Lösung: mit Open Source und offenen Standards als Grundlage für mehr Freiheit und Austauschbarkeit – und mit Low-/No-Code als Weg zu besserer Bedienbarkeit und schneller Umsetzung. Anschließend wird es konkret: In der Open-Source-Software Gover bauen wir live einen Online-Dienst auf Basis eines offenen Standards – praxisnah und nachvollziehbar.
KI in der Verwaltung steigert Effizienz – aber nur bei rechtssicherer Anwendung. Der Vortrag erläutert, warum KI-Kompetenz zur Mindest- und Muss-Anforderung wird und wie Behörden sie pragmatisch aufbauen: Rollen, Standards, interne Regelungen und ein umsetzbarer Fahrplan.
Wie kann ein KI-Avatar Bürgernähe schaffen, Sprachbarrieren abbauen und gleichzeitig Mitarbeitende entlasten? Der Vortrag gibt einen praxisnahen Einblick in das Pilotprojekt „KI-Bürgermeister“ der Gemeinde Büttelborn. Bürgermeister Marcus Merkel berichtet über Motivation, Aufwand und Wirkung. Stefan Klink erläutert die technische Umsetzung, Sicherheitsaspekte, DSGVO-Konformität und die geplante Weiterentwicklung.